Vorbereitung auf die Brustvergrößerung


h5Jede Operation birg einige Risiken mit sich – vor allem dann, wenn sie unter Narkose durchgeführt wird. Es gibt einiges, was man tun kann, um sich auf die Brustvergrößerung vorzubereiten. Das hat für einen selbst dann nicht nur den Vorteil, dass man bereits vorher bestimmen kann, wie optimal das Ergebnis nach der Brustvergrößerung aussieht, sondern es können auch Komplikationen, welche auftreten könnten, vorher mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.

Mittlerweile ist es üblich, dass vor Brustvergrößerungen immer eine Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung und außerdem eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt wird. So will man eventuelle Gewebeveränderungen bereits vor der Brustvergrößerung feststellen können. Auch die Patientin selbst kann einiges tun, um das Ergebnis der Brustvergrößerung positiv zu beeinflussen. Mindestens 14 Tage vor der Brustvergrößerung sollten keinerlei Schmerzmittel mehr eingenommen werden, denn diese können die Blutgerinnung verzögern. Ebenso tabu sollten Alkohol und Schlafmittel sein, denn nur so kann bei der Brustvergrößerung ein optimales Ergebnis, mit welchem sich die Patientin auch wohl fühlt, erzielt werden. Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte den behandelnden Schönheitschirurgen bereits in den Vorgesprächen zur Brustvergrößerung davon unterrichten.

Die eigentliche Vorbereitung auf Brustvergrößerungen findet aber schon beim ersten Termin mit dem Schönheitschirurgen statt. Zu diesem Zeitpunkt wird man durch den Arzt über alle Details der Operation aufgeklärt. Außerdem wird festgelegt, welche Operationstechnik bei der Brustvergrößerung verwendet wird. Hierfür ist die Spannung der Haut ebenso maßgeblich wie der Zustand der Brüste. Wenn die Brüste schlaff sind, kann eventuell ein Brustlifting empfohlen werden. Dinge, die jetzt ebenfalls vor der Brustvergrößerung besprochen werden, ist die Frage danach, welche Brustimplantate eingesetzt werden sollen und vor allen Dingen, mit welcher Größe ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden kann. In der Regel erhält man von seinem Arzt vor der Brustvergrößerung genaue Instruktionen, doch es kann nie schaden, bei Unklarheiten nachzufragen.

Sechs Stunden bevor die Brustvergrößerung stattfindet, sollte weder etwas gegessen noch etwas getrunken werden. Außerdem muss gewährleistet werden, dass die Patientin drei Wochen vor der Brustvergrößerung an keinen akuten Erkrankungen gelitten hat. Zwei Wochen vor der Brustvergrößerung sollte das Rauchen eingestellt werden.

Ist es dann so weit und die Brustvergrößerung steht kurz bevor, sollte die Patientin mit rasierten Achselhöhlen erscheinen, sofern der Schnitt hier durchgeführt werden soll. Da nach jeder Brustvergrößerung ein Krankenhausaufenthalt vorgesehen ist, sollte man sich Medikamente, welche man regelmäßig einnimmt, Körperpflegemittel, Hausschuhe, Nachtwäsche, seinen Ausweis, sowie einen elastischen Büstenhalter einpacken.