Rund um Bruststraffung (Mastopexie)


Die Bruststraffung ist dann gefragt, wenn die Brüste deutlich schlaffer werden und zwar im Zuge des Alterungsprozesses oder auch nach der Schwangerschaft oder infolge von starkem Gewichtsverlust.

Die Brüste sind der Ausdruck der Sinnlichkeit, der Weiblichkeit und der Sexualität einer Frau. Kein Wunder also, dass sie sehr stark die Psyche einer Frau beeinflussen und noch stärker dann, wenn sie ihre Form verlieren, meistens infolge der hormoneller Veränderungen im weiblichen Organismus im Zusammenhang mit Schwangerschaft oder Menopause.

Warum Bruststraffung?
Die Schwangerschaft und Stillen haben meistens einen negativen Einfluss auf die Brustform. Die Brustdrüse vergrößert sich, das Gewebe wird schlaffer und die Haut dehnt sich. Nach dem diese Periode beendet ist, verändert sich die Brustdrüse und die gesamte Brust verkleinert sich deutlich. Das Gewebe und die Haut hingegen bilden sich in den seltensten Fällen zurück. Die Beschädigung der elastischen Gewebefasern in den unteren Hautschichten bei der sehr schnellen und umfangreichen Dehnung bewirkt den Verlust der ursprünglichen Hautelastizität.

Dazu bleiben oft auf der Haut die feinen Hautstreifen, so wie die Haut riss. Das ist vor allem bei wiederholten Schwangerschaften oder bei extremer Brustvergrößerung bei der ersten Schwangerschaft der Fall. Die zweite kritische Zeitperiode im Leben einer Frau ist die Zeit der Menopause. Sobald die Frau die Menopause erreicht, beginnen im Körper Prozesse laufen, die letztendlich dann zur Verkleinerung des Brustumfanges führen. Die Haut, die in dieser Zeit ihre Elastizität verlor, ist nicht so gespannt und hat ihre Fähigkeit, sich den Mengenveränderungen anzupassen, verloren. In beiden hier beschriebenen Fällen ist das Ergebnis klarer optischer Ungleichgewicht zwischen der Größer der Brustdrüse und der Fläche der Haut.

Meistens ist in der Brust auch nicht viel Fettgewebe vorhanden, da das Fett sich bei den meisten Frauen an den Hüften und den Oberschenkeln lagert und die Brüste nehmen als erstes ab. Das wirkt sich dann aus und die Brust „hängt“. Daraus kann man schließen, dass die Bruststraffung in der Anpassung des Umfangs der Haut an die Größe der Brustdrüse besteht, also anders gesagt wird die überflüssige Haut entfernt.

Manchmal wird auch die Drüse angepasst – wenn das Nachlassen nicht so deutlich und die Drüse nicht so groß ist, reicht in manchen Fällen, die überflüssige Haut zu entfernen. Wenn jedoch die Drüse größer ist und die Brust schlaffer, muss man auch der Drüse eine neue Form verpassen. Bei größeren Brüsten ist die Gefahr auch größer, dass sie mit der Zeit wieder schlaffer werden, es ist daher nötig, die Größe auch zu reduzieren. Im umgekehrten Fall, also wenn die Drüse deutlich kleiner wurde, kann man wieder mittels Implantate den Umfang etwas vergrößern.

Sehr wichtig ist, im Vorfeld ausreichend die Patientin zu informieren und individuell Vorstellungen der Patientin mit den Möglichkeiten und vor allem aus der langfristigen Sicht zu vergleichen.