Der Ablauf einer Brustvergrößerung
Bei einer Mammaaugmentation bzw. Brustvergrößerung handelt es sich um ein operatives Verfahren zur Vergrößerung der weiblichen Brust mittels Implantaten. Die Brustvergrößerung wird dabei dem Gebiet der plastischen Chirurgie zugerechnet. Viele Patienten lassen die Brustvergrößerung aufgrund ästhetischer Motive durchführen. Seltener wird diese aufgrund medizinischer Gründe vorgenommen.
Für die Brustvergrößerung verwendetete Implantate sind in der Regel entweder mit Silikon-Gel oder mit einer Kochsalzlösung gefüllt.
Die Brustimplantate können entweder hinter dem Brustmuskel (submuskulär) oder hinter der Brustdrüse (subglandulär) oberhalb des Muskels eingesetzt werden. Zu diesem Zweck muss der Chirurg einen Hautschnitt setzen und das Gewebe anheben, um die sog. Implantatshöhle zu schaffen, in welche später das Implantat eingesetzt wird. Der Schnitt für das Brustimplantat kann entweder in der Achselhöhle, der Brustumschlagsfalte oder am Warzenhof gesetzt werden. Um zu vermeiden, dass Hämatome entstehen, werden in die Schnitte bzw. in die Implantathöhlen Schläuche eingelegt, über welche Blut und Wundsekret ablaufen kann. Um eine möglichst gute Wundheilung zu garantieren, wird unmittelbar nach der Operation ein fest sitzender Verband angelegt.
Die Operation dauert in der Regel zwischen einer und zwei Stunden und wird meist unter Vollnarkose durchgeführt. In der Regel ist noch ein Klinikaufenthalt von ein bis drei Tagen nötig. Die Drainageschläuche werden spätestens nach drei Tagen entfernt.
Infos dazu wieviel eine Brustvergrößerung kosten kann.
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